Familie & Alltag

Sonnenschutz für Kinder im Alltag

Kinderhaut mit Schatten, Kleidung und geeigneter Sonnencreme schützen und Sonnenbrand früh erkennen.

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Kind spielt am Strand
Kinderhaut braucht besonders zuverlässigen Sonnenschutz. Foto: Vasiliki Theodoridou / Unsplash

Erkennen

Schatten und Kleidung zuerst

Planen Sie längere Wege, Spielplatzbesuche und Ausflüge möglichst außerhalb der besonders sonnenreichen Mittagszeit. Beachten Sie den aktuellen UV-Index, denn auch bei Wind, Bewölkung oder kühlen Temperaturen kann die Belastung hoch sein. Schatten reduziert die Strahlung, schirmt sie aber nicht vollständig ab. Wasser, heller Sand und andere Flächen können UV-Strahlen reflektieren.

Leichte, dicht gewebte Kleidung bedeckt Schultern, Rücken und Beine. Ein Hut mit breiter Krempe oder Nacken- und Ohrenschutz sowie eine gut sitzende Sonnenbrille mit ausgewiesenem UV-Schutz ergänzen die Ausstattung. Babys gehören nicht in direkte Sonne. Kinderwagen nicht mit einer Decke vollständig abdecken: Darunter kann sich gefährliche Hitze stauen.

Alltag

Sonnencreme richtig einsetzen

Für alle unbedeckten Stellen ist ein kindergeeignetes Sonnenschutzmittel mit hohem bis sehr hohem Schutz sinnvoll. Tragen Sie es großzügig vor dem Aufenthalt draußen auf und vergessen Sie Ohren, Nacken, Handrücken und Fußrücken nicht. Nachcremen ist nach Schwimmen, Abtrocknen, Schwitzen und entsprechend der Produktangaben nötig. Es verlängert jedoch nicht unbegrenzt die sichere Zeit in der Sonne.

Bei empfindlicher Haut, Allergien oder Neurodermitis kann die Apotheke bei der Auswahl einer gut verträglichen Formulierung helfen. Lassen Sie sich auch beraten, wenn ein Produkt für ein Baby gedacht ist. Sonnenschutzsprays dürfen nicht eingeatmet werden und gehören nicht in Kinderhände. Medikamente können die Lichtempfindlichkeit erhöhen; Hinweise stehen im Beipackzettel und können in der Apotheke geprüft werden.

Alltag

Wenn die Haut gerötet ist

Bringen Sie das Kind sofort aus der Sonne. Kühlen Sie die Haut behutsam mit feuchten, kühlen Tüchern, aber nicht mit Eis. Bieten Sie regelmäßig Flüssigkeit an, sofern das Kind wach ist und trinken kann. Blasen nicht öffnen. Bis die Haut abgeheilt ist, braucht sie konsequenten Schutz vor weiterer Sonne.

Ein Baby mit Sonnenbrand sollte ärztlich beurteilt werden. Das gilt auch bei größeren Hautflächen, Blasen, starken Schmerzen, Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen oder auffälliger Schläfrigkeit. Heiße, trockene Haut, Verwirrtheit oder ein Zusammenbruch können auf einen Hitzschlag hindeuten und sind ein Notfall.

Quellen und weiterführende Informationen

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