Atemwege & Infektionen

Erkältung

Eine Erkältung entwickelt sich meist langsam und lässt sich mit Ruhe und gezielter Linderung der Beschwerden gut überstehen.

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Weiße Teetasse auf einem Tisch neben einer Brille
Viel trinken und Ruhe helfen dem Körper bei einer Erkältung. Foto: Kelly Sikkema / Unsplash

Erkennen

Was bei einer Erkältung passiert

Eine Erkältung ist eine meist harmlose Infektion der oberen Atemwege. Verschiedene Viren können sie auslösen. Typisch ist ein allmählicher Beginn mit Kratzen im Hals, Niesen, laufender oder verstopfter Nase und später oft Husten. Leichte Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit oder mäßiges Fieber können dazukommen. Die stärksten Beschwerden lassen häufig innerhalb einer Woche nach, während Husten länger anhalten kann.

Der Ausdruck grippaler Infekt bedeutet Erkältung, nicht Grippe. Eine Influenza beginnt häufiger plötzlich und geht eher mit ausgeprägtem Krankheitsgefühl, höherem Fieber, Schüttelfrost und stärkeren Muskel- oder Gliederschmerzen einher. Auch COVID-19 kann ähnlich aussehen. Allein anhand einzelner Symptome lässt sich der Erreger nicht sicher bestimmen.

Alltag

Was Sie selbst tun können

Gönnen Sie sich Erholung und passen Sie körperliche Aktivität daran an, wie belastbar Sie sich fühlen. Trinken Sie regelmäßig nach Durst. Warme oder kühle Getränke können einen gereizten Hals angenehm beruhigen. Kochsalzlösung kann die Nase befeuchten; beim Inhalieren mit heißem Wasser besteht dagegen Verbrühungsgefahr.

Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause, solange Sie sich deutlich krank fühlen. Lüften, gründliches Händewaschen und Husten in die Armbeuge verringern die Weitergabe von Erregern. Antibiotika helfen bei einer gewöhnlichen viralen Erkältung nicht. Auch Nahrungsergänzungsmittel verkürzen die Erkrankung nicht zuverlässig.

Beratung

Wann die Apotheke helfen kann

In der Apotheke können Sie klären, welches Mittel einzelne Beschwerden vorübergehend lindern darf. Das ist besonders wichtig bei Schwangerschaft, chronischen Erkrankungen, Allergien, der Einnahme anderer Arzneimittel oder wenn ein Kind betroffen ist. Abschwellende Nasensprays sind nur für kurze Anwendung gedacht. Kombinationspräparate enthalten teils mehrere Wirkstoffe und können zu unbeabsichtigten Doppelanwendungen führen. Lassen Sie deshalb die Inhaltsstoffe prüfen.

Bringen Sie mit, was Sie schon verwenden

Ihre aktuellen Arzneimittel, Vorerkrankungen und offene Fragen – im Gespräch klären wir gemeinsam, was zu Ihnen passt.

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Ärztlich abklären

Wann ärztlicher Rat nötig ist

Lassen Sie sich untersuchen, wenn hohes oder länger anhaltendes Fieber, starke Ohr- oder Gesichtsschmerzen, Brustschmerzen, Luftnot oder eine deutliche Verschlechterung auftreten. Das gilt auch, wenn zunächst eine Besserung eintritt und die Beschwerden danach erneut kräftig zunehmen. Bei Säuglingen, hohem Alter, geschwächter Abwehr sowie schweren Herz- oder Lungenerkrankungen ist eine frühere Rücksprache sinnvoll.

Husten, der über mehrere Wochen nicht abklingt, Blut im Auswurf oder wiederkehrende Infekte sollten ebenfalls ärztlich abgeklärt werden. Bei akuter schwerer Atemnot, bläulichen Lippen oder Bewusstseinsstörungen handelt es sich um einen Notfall. Rufen Sie dann 112.

Quellen und weiterführende Informationen

Fragen zu Ihrer Gesundheit oder Medikation?

Fragen Sie einen persönlichen Beratungstermin in unserer Apotheke an.

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